|
 |
 |
|
|
 |
| Kurs |
Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| 118,50 € |
115,15 € |
+3,35 € |
+2,91 % |
17.04/17:35 |
| |
| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| DE0006599905 |
659990 |
- € |
- € |
| |
|
|
| |
|
|
| |
Merck untergewichten 24.10.2002
Berliner Volksbank
Die Analysten der Berliner Volksbank bewerten die Merck-Aktie (WKN 659990) mit "untergewichten".
Die Merck KGaA habe im 3. Quartal 2002 ein enttäuschendes Ergebnis verkünden müssen. Der Gesamtumsatz habe lediglich um 8% auf 12,89 Mrd. US-Dollar gesteigert werden können. Erstmals seien die Umsätze wegen der verwirrenden Umsatzdarstellung mit dem Tochterunternehmen Medco separat ausgewiesen worden. Das Nettoergebnis sei um 3% auf 1,88 Mrd. US-Dollar gegenüber dem Vorjahresquartal zurück gegangen. Die Pharmasparte habe sogar einen Rückgang von 6% auf 1,8 Mrd. US-Dollar verkraften müssen. Maßgeblich verantwortlich dafür seien höhere Vertriebskosten und F&E-Aufwendungen.
Das Ergebnis pro Aktie (EPS) sei ebenfalls gegenüber dem Vorjahresquartal gefallen. Es liege nun um 1% niedriger bei 0,83 US-Dollar, sei aber immer noch knapp über der Marktmeinung von 0,82 US-Dollar. Die Pharmasparte habe sowohl Umsatz- als auch Ergebniseinbußen hinnehmen müssen. Darüber hinaus seien für das Gesamtjahr 2002 die Umsatzprognosen der 5 wichtigsten Produkte um rund 15% gesenkt worden. Man glaube, dass die Umsatz- und Ertragsziele nur schwer zu erreichen sein werden.
Somit stufen die Analysten der Berliner Volksbank das Anlageurteil für Merck von "halten" auf "untergewichten" zurück.
|
 |
|
|
 |
|
|
| |
|